Konsumiere weniger, produziere mehr!

Die Chance ist groß, dass du deutlich mehr konsumierst, als du auf der anderen Seite produzierst. Unsere mit Informationen vollgestopfte Welt serviert uns an jeder Ecke schön drapierte Konsumhäppchen. Ein TikTok Video hier, eine News dort und dahinten wartet auch schon das neue Handygame.

An Konsum ist erst einmal nichts Schlechtes. Doch macht es einen Unterschied, ob man eine aufgeregte News oder ein gut durchdachtes Buch konsumiert. Zudem hat das Übergewicht an Konsum im Verhältnis zur Kreation deutlich zugenommen. 

Mein Rat: verzichte auf News. Spreche stattdessen mit jemandem, der sich gut auskennt über das Thema. Oder lies ein Buch, das den Gegenstand der News in einen breiteren Kontext einbettet. Wenn kein Buch, dann solltest du wenigstens zu einem längeren Artikel greifen (mindestens 3 Seiten, besser mehr).

Produziere mehr. Zum Beispiel, indem du regelmäßig für dich selbst schreibst. Ich biete dir folgendes Experiment an: Schreibe über einen Zeitraum von mindestens einem Monat täglich ein paar Zeilen zusammen. Wenn du nicht weißt worüber, dann schreibe einfach, dass du nicht weißt, worüber du schreiben sollst. Du wirst schnell merken, dass das Schreiben dir hilft, deine Gedanken zu ordnen und den Geist zu beruhigen.

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